BRW 63106 DRG II E44W Elektrolokomotive

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Elektrolokomotive Baureihe E44W der DRG
BRW 63106 (Vorserienmuster).png
Quelle: Brawa
Herstellerbild zeigt Vorserienmuster
HERSTELLER
HERSTELLER BRAWA Artur Braun Modellspielwarenfabrik GmbH & Co.
ARTIKELNUMMER 63106
UVP 174,90 € (Brawa Preisliste 2018)
VORBILD
EPOCHE II DeutschlandDeutschland
BAHNGESELLSCHAFT DRG
BAUREIHE E44W
ACHSFOLGE Bo'Bo'
ANZAHL DER ACHSEN 4
BETRIEBSNUMMER E 44 165W
LACKIERUNG
RAL 7018 BlaugrauRAL 7018 Blaugrau Lokaufbau, Rahmen

RAL 3000 FeuerrotRAL 3000 Feuerrot Stromabnehmer

RAL 9006 WeißaluminiumRAL 9006 Weißaluminium Dach

RAL 9005 TiefschwarzRAL 9005 Tiefschwarz Drehgestelle, Räder
BESONDERHEITEN Mit Widerstandbremse
MODELL
NENNGRÖSSE N
LÄNGE ÜBER PUFFER 95,6 mm
SYSTEM Analog
DEKODER Steckschnittstelle Next18 nach NEM 662
MOTOR Mit Schwungmasse
ANTRIEB 4 Achsen
HAFTREIFEN 2
MINDESTRADIUS 192 mm
BELEUCHTUNG
Zweilicht-Spitzenbeleuchtung und rote Zugschlussbeleuchtung, mit der Fahrtrichtung wechselnd


Dreilicht-Spitzenbeleuchtung und rote Zugschlussbeleuchtung, mit der Fahrtrichtung wechselnd


Stirnlampe abschaltbar

KUPPLUNG Standard-N-Kupplung
Kupplungsaufnahme nach NEM 355
Kurzkupplungskinematik


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N-Modell einer Elektrolokomotive der Baureihe E44W des Herstellers Brawa. Das Modell ist in Epoche II-Ausführung der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft gestaltet und mit einer Widerstandsbremse ausgestattet.

1 Herstellerinformation

1.1 Vorbild

Ende der 20er-Jahre wurde absehbar, dass die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) zur Beschleunigung ihres Güterverkehrs unter anderem neue Elektrolokomotiven beschaffen musste. Der Wunsch, die Höchstgeschwindigkeit auf mindestens 80 km/h zu erhöhen, konnte mit den zuletzt beschafften Baureihen E 77 und E 75 nicht erreicht werden, da die herkömmliche Antriebstechnik mittels Stangen und zusätzlichen Laufradsatz keine höheren Geschwindigkeiten zuließ. Die guten Erfahrungen im Ausland und den zwei bayrischen EG 1 mit Bo'Bo' Drehgestelllokomotiven überzeugten auch die DRG von der Einrahmen-Bauweise abzuweichen. Stark ausgebremst wurde dieses Vorhaben jedoch durch die 1929 hereingebrochene Weltwirtschaftskrise, welche den kostspieligen elektrischen Ausbau von Strecken unterbrach und somit bestand keine Notwendigkeit an Elektrolokomotiven. Die Lokomotivindustrie in Deutschland hatte jedoch die Befürchtung auf Grund dieser Beschaffungspause den Anschluss an die aktuelle Entwicklung zu verlieren. Sie machten sich daher auf eigene Kosten an die Entwicklung einer preisgünstigen Konstruktion. Unter der Federführung von Walter Reichel entstand so bei den Siemens-Schuckert-Werken (SSW) ein Prototyp mit der Bezeichnung E 44 70, die spätere E 44 001. Aus der Produktion von Komponenten für Stromerzeuger konnte SSW die Erfahrungen des Lichtbogenschweißens einfließen lassen, was zu deutlichen Einsparungen bei Material und Fertigungsaufwand führte. Die positiven Testergebnisse dieses Prototyps überzeugten die DRG, den neuen Lokomotivtyp zu einer Universal-Lokomotive weiterzuentwickeln. Das Resultat war die erste in Serien hergestellte Drehgestell-Elektrolokomotive Deutschlands, welche durchaus als Urtyp für die später bei der Deutschen Bundesbahn (DB) entwickelten Einheitselektrolokomotiven gelten darf. Die Auslieferung der für 90 km/h zugelassenen Lokomotiven erstreckte sich von 1933 kriegsbedingt bis in die Nachkriegsjahre, so dass Henschel mit E 44 187G erst am 29.11.1954 die letzte an die DB übergab. Die überwiegende Verteilung auf Mittel- und Süddeutschland führte dazu, dass nach dem Zweiten Weltkrieg etwa 100 Lokomotiven in Westdeutschland und 50 in Ostdeutschland verblieben. Die auffälligsten Bauartänderungen bei der DB waren die Verlängerung der Dachschirme aus Unfallschutzgründen und die Ausrüstung mit Indusi.

Nach dem „Anschluss“ Österreichs sollten die E 44 auch auf den Alpenstrecken der „Ostmark“ zum Einsatz kommen. Um den Bremsklotzverschleiß bei der Talfahrt zu minimieren, wurde hierfür der Einbau einer elektrischen Widerstandsbremse erforderlich. Die DRB bestellte für die Maschinen des Loses E 44 152- - 191 eine solche Zusatzeinrichtung und bezeichnete die Unterbauart als E 44W für „Widerstandsbremse“. Geliefert wurden kriegbedingt zwischen 1943 und 1951 nur noch die E 44W 152 - 183. Äußerlich fielen die Maschinen vor allem durch die Abluftkamine der Bremswiderstände auf dem Dach auf. Die DB unterhielt nach 1945 die Widerstandsbremse nur noch bei den 16 im Höllental eingesetzten Freiburger Loks und bezeichnete diese ab 1962 als E 44.11, nach 1968 als BR 145. Bei allen anderen wirde die E-Bremse ausgebaut oder bei einem Schaden stillgelegt. Erhalten blieben E 44 1170 und 1180, es bleibt zu hoffen, dass eine von ihnen noch einmal am Hirschsprung vorbeibrummen wird.

Quelle: Brawa

1.2 Modell

Modelldetails

  • Hoch detailliertes Gehäuse
  • Feinste Nieten und Gravuren
  • Viele extra angesetzte Details, z.B. Griffstangen, Aufstiegsleitern und mehrteilige Kühleschlangen
  • Nachbildung des Führerstandes
  • Fein detaillierte Drehgestelle mit angesetzten Teilen
  • Extra angesetzte Bremszylinder, Bremszugstangen, Sandkästen, Sifa, Peyinghauslager und Bahnräumer
  • korrekt nachgebildete und hoch detaillierte Dächer in normaler und verlängerter Ausführung
  • Dachausrüstungen mit vielen extra angesetzten Details
  • Frei stehende Dachleitungen
  • Verschiedene Isolatoren
  • Unterschiedliche Hauptschalter
  • Fein detaillierte Stromabnehmer
  • Unterschiedlich lange Dachlaufstege
  • Dreipunktlagerung im Drehgestell
  • Feinste Bedruckung und Lackierung
  • Stirnbeleuechtung über LED mit Lichtwechsel rot-weiß, 3. Stirnlampe abschaltbar
  • LED-Beleuchtung im Führerstand
  • Kupplungsaufnahme nach NEM mit Kinematik
  • Mit Next18-Schnittstelle

Modell

  • Stromabnehmer der Bauart SBS 39
  • Hauptschalter der Bauart R 628
  • Mit 8 Sandkästen
  • Im Modell erstmalig mit Widerstandsbremse

Weitere technische Daten

  • Länge über Puffer 95,6 mm
  • Mindestradius 192 mm
  • 2 Haftreifen
  • Lok besitzt Schwungmasse

Quelle: Brawa

1.3 Zubehör

Teile & Zubehör
Bezeichnung Artikelnummer
DEKODER (EMPFOHLEN) DH18A

Quelle: Brawa


2 Modellinformation

2.1 Technische Ausführungen

Folgende ähnliche Artikel wurden bzw. werden ebenfalls vertrieben.

BRW 63106 (Vorserienmuster).png
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63106 Analog-Ausführung mit Steckschnittstelle Next18 nach NEM 662
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63107 Ausführung mit integriertem Sound-Dekoder

2.2 Varianten

Die Modellvarianten wurden in zwei unterschiedliche Ausführungen vertrieben:

  • Variante 1 ist lediglich mit einer Steckschnittstelle Next18 nach NEM 662 ausgestattet.
  • Variante 2 ist mit einem D&H-Dekoder mit Soundfunktionen ausgestattet.


Varianten mit Steckschnittstelle Next18 nach NEM 662:

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BRW 63100 (Handmuster).png
63100 DRG Epoche II: Elektrolokomotive Baureihe E44
BRW 63102 (Handmuster).png
BRW 63102 (Handmuster).png
63102 DB Epoche III: Elektrolokomotive Baureihe E44
BRW 63104 (Handmuster).png
BRW 63104 (Handmuster).png
63104 DR Epoche IV: Elektrolokomotive Baureihe 244
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63106 DRG Epoche II: Elektrolokomotive Baureihe E44W
BRW 63108 (Handmuster).png
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63108 DB Epoche III: Elektrolokomotive Baureihe E44W
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63110 DB Epoche IV: Elektrolokomotive Baureihe 144, Farbschema „Chromoxidgrün“
BRW 63116 (Handmuster).png
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63116 DR Epoche III: Elektrolokomotive Baureihe E44


Varianten mit D&H-Dekoder und Soundfunktionen:

BRW 63101 (Handmuster).png
BRW 63101 (Handmuster).png
63101 DRG Epoche II: Elektrolokomotive Baureihe E44
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63103 DB Epoche III: Elektrolokomotive Baureihe E44
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63105 DR Epoche V: Elektrolokomotive Baureihe 244
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63107 DRG Epoche II: Elektrolokomotive Baureihe E44W
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63109 DB Epoche III: Elektrolokomotive Baureihe E44W
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63111 DB Epoche IV: Elektrolokomotive Baureihe 144, Farbschema „Chromoxidgrün“
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63117 DR Epoche III: Elektrolokomotive Baureihe E44

3 Vorbild

Vorbild:DRG-Baureihe E44 Elektrolokomotive
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Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

4 Weblinks