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Vorbild:LBE-Baureihe G8.2 Schlepptenderlokomotive

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Dieses Vorbildfahrzeug besitzt verschiedene Bezeichnungen und/oder ist bzw. wurde bei unterschiedlichen Bahngesellchaften eingesetzt:
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LBE :0 G8.20
DRG :0 56.300
DB :0 56.300
DR :0 56.300


Vorbild:LBE-Baureihe G8.2 Schlepptenderlokomotive

Die Gattung G8.2 bestand aus zwei verschiedenen Lokomotivtypen: Zum einen aus der preußisch/oldenburgischen G8.2, die auch von der Deutschen Reichsbahn weiterbestellt wurde, zum anderen aus der G8.2 der Lübeck-Büchener Eisenbahn.

Die G8.2 der Lübeck-Büchener Eisenbahn orientierte sich zwar an der preußischen G8.2, war aber doch eine eigenständige Konstruktion mit zahlreichen Änderungen. So war sie deutlich länger und wirkte daher nicht so gedrungen. Sie waren für den schweren Güterverkehr zwischen Hamburg und Lübeck vorgesehen. Da diese Lokomotiven auch im Personenzugverkehr eingesetzt werden sollten, wurden das Laufwerk und die Bremsen so konstruiert, dass die Höchstgeschwindigkeit auf 75 km/h erhöht werden konnte. Es wurden in den Jahren von 1923 bis 1930 insgesamt acht Lokomotiven von Linke-Hofmann geliefert. Sie bekamen 1938 die Reichsbahnnummern 56 3001–3008.

Die Deutsche Bundesbahn übernahm die Lokomotiven 56 3001 und 56 3003–3008 und musterte sie bis 1951 aus. Bei der Deutschen Reichsbahn der DDR verblieb die 56 3002 und wurde 1956 ausgemustert.

Erhalten ist die Lokomotive 56 3007, die im Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein steht.

Die Fahrzeuge waren mit Schlepptendern der Bauarten pr 3 T 16,5, pr 3 T 20 oder pr 2'2' T 21,5 ausgestattet.

1 Bilder

56 3007 in Bochum-Dahlhausen (5.10.1985)
56 3007 in Bochum-Dahlhausen (5.10.1985)  

2 Weiterführende Informationen

Vorbildinformationen aus der Deutschsprachigen Wikipedia adaptiert.