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Vorbild:Güterwagen der Verbandsbauart - Musterblatt A9 (Gedeckter großräumiger Güterwagen)

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Vorbild:Güterwagen der Verbandsbauart - Musterblatt A9 (Gedeckter großräumiger Güterwagen)

Die von 1910 bis etwa 1924 in Deutschland gebauten Güterwagen werden als Güterwagen der Verbandsbauart bezeichnet. Die Bezeichnung der Bauart beruht auf den Bestrebungen nach Vereinheitlichung im Güterwagenbau durch den Deutschen Staatsbahnwagenverband (DWV), dem alle acht damaligen Staatseisenbahnen (Länderbahnen) angehörten. Die Güterwagen der Verbandsbauart wurden nach den Zeichnungen und Vorschriften dieses Verbandes gebaut.

1 Musterblatt A9 - Gedeckter großräumiger Güterwagen

Solche Güterwagen wurden für den Transport von Gütern mit geringer Dichte verwendet, die aufgrund ihres Volumens nicht in normalen gedeckten Güterwagen nach Musterblatt A2 transportiert werden konnten. Dies traf auch für die Hohlglas der Länderbauart zu, so wurden die Güterwagen nach Musterblatt A9 auch "Hohlglaswagen" genannt.

Vorbild für die knapp 6.000 zwischen 1914 und 1928 gebauten Verbandswagen waren die sächsischen und preußischen Länderbahnwagen. Im Gegensatz zum hochliegenden Bremserhaus des Wagens nach Musterblatt A2, war das Bremserhaus auf dem Rahmen aufgesetzt. Diese Güterwagen wurden mit und ohne Bremserhaus beschafft. Die Wagen ohne Bremserhaus waren 12.100 mm lang, die Wagen mit Bremserhaus 12.800 mm, beiden hatten einen Achsstand von 7.000 mm und das Ladegewicht betrug 15 Tonnen.

Die Reichsbahn reihte diese Wagen in den Gattungsbezirk Dresden ein, mit dem Gattungszeichen Gl. Analog des gedeckten Wagen nach Musterblatt A2 wurden die Endfelder ab den späten 30er Jahren durch Diagonalstreben verstärkt.

2 Weiterführende Informationen

Vorbildinformationen aus der Deutschsprachigen Wikipedia adaptiert.