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Vorbild:Eisenbahnwagen

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Dieses Vorbildfahrzeug besitzt folgende Bezeichnung(en):
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Vorbild:Eisenbahnwagen

Ein Eisenbahnwagen; auch als Waggon oder Wagon (Aussprache: va'goñ, süddt./österr.: va'go:n) (Plural: Waggons, süddt./österr. auch: Wagone, Waggone (va'go:ne)) bezeichnet; ist ein Schienenfahrzeug ohne eigenen Antrieb. Man unterscheidet zwischen Güterwagen, die zum Transport von Wirtschaftsgütern verwendet werden und Reisezugwagen, deren Aufgabe es ist, Personen zu befördern. In Deutschland gehören Reisezugwagen und Güterwagen zu den Regelfahrzeugen. Ebenfalls zu den Eisenbahnwagen werden die Bahndienstwagen gezählt, die wiederum nicht zwingend zu den Regelfahrzeugen zugerechnet werden.

Allen Eisenbahnwagen gemeinsam sind folgende Baugruppen:

  • Zug- und Stoßeinrichtung an beiden Enden. Dies kann getrennte Zug- und Stoßeinrichtung, das heißt, ein Paar Puffer mit einer Zughakenkupplung dazwischen, oder aber eine kombinierte Zug- und Stoßeinrichtung, also eine Mittelpufferkupplung bedeuten. So genannte Anschlusswagen haben an einem Ende eine andere Zug- und Stoßeinrichtung als am anderen, zum Beispiel zum Kuppeln von niederflurigen Reisezugwagen mit Kupplung in Sonderbauweise an Lokomotiven mit normgerechter Kupplung.
  • Der Rahmen, der die genormten Pufferdruck- und Hakenzugkräfte aufnimmt und auch die mehr oder weniger speziellen Vorrichtungen zur Aufnahme und Sicherung der Beförderungsgüter bzw. der Fahrgäste trägt. Teilweise sind Rahmen und Beförderungsgut-Aufnahme ein untrennbares Bauteil.
  • Das Laufwerk, das aus je einer (meist) starren Achse vorne und hinten mit stählernen Spurkranz-Rädern (also zwei (Radsätzen)) oder aber je einem vorderen und hinteren Drehgestell bestehen kann. Fast alle modernen Eisenbahnwagen sind vierachsig mit zwei zweiachsigen Drehgestellen, schwere Güterwagen sind meist sechsachsig mit je zwei dreiachsigen Drehgestellen. Zunehmend werden Züge verwendet, die eine gewichtsparende Wagenkostruktion mit nur je einem Jakobs-Drehgestell zwischen zwei Wagen haben. Die Reichsbahn setzte bis etwa Anfang der 1960er Jahre auch Personenwagen mit drei starren Achsen ein.
  • Die Federung zwischen Wagenkasten/Rahmen und Laufwerk. Diese verbindet beide Teile elastisch miteinander und bestimmt so maßgeblich die Laufruhe und -sicherheit. Neben Blattfedern kommen bei modernen Fahrzeugen auch Schraubenfedern, Gummifedern und Luftfedern zum Einsatz, oft auch in Kombination miteinander.

Der Transport von Eisenbahnwagen auf der Straße ist durch Straßenroller möglich, die im Jahre 1931 von Johann Culemeyer entwickelt wurden.

1 Bilder

Nachbau von 1935 eines Personenwagens der 3. Wagenklasse der Bayerischen Ludwigsbahn dessen Original unter Leitung des Ingenieurs Paul Camille von Denis entstand
Nachbau von 1935 eines Personenwagens der 3. Wagenklasse der Bayerischen Ludwigsbahn dessen Original unter Leitung des Ingenieurs Paul Camille von Denis entstand  
Ein Güterwagen
Ein Güterwagen  
Ein Reisezugwagen der RhB
Ein Reisezugwagen der RhB  
Historischer Waggon zum Transport von flüssigem Eisen
Historischer Waggon zum Transport von flüssigem Eisen  

2 Weiterführende Informationen

Vorbildinformationen aus der Deutschsprachigen Wikipedia adaptiert.