FLM 7086 (90A) ÖBB III 86 Tenderlokomotive

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Tenderlokomotive Baureihe 86 der ÖBB
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HERSTELLER
HERSTELLER Gebr. Fleischmann GmbH & Co. KG
MARKE piccolo
ARTIKELNUMMER 90 7086 A
PRODUKTION 2002
BESONDERHEITEN Exportmodell Österreich
VORBILD
EPOCHE III ÖsterreichÖsterreich
BAHNGESELLSCHAFT ÖBB
BAUREIHE 86
ACHSFOLGE 1'D1'
ANZAHL DER ACHSEN 6
BETRIEBSNUMMER 86 453
LACKIERUNG RAL 9005 Tiefschwarz
RAL 3000 Feuerrot
MODELL
NENNGRÖSSE N
LÄNGE ÜBER PUFFER 87 mm
SYSTEM Analog
MOTOR Mit Schwungmasse
ANTRIEB 4 Achsen
HAFTREIFEN 2
BELEUCHTUNG Dreilicht-Spitzenbeleuchtung
KUPPLUNG Standard-N-Kupplung
Kupplungsaufnahme nach NEM 355


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N-Modell einer Tenderlokomotive der Baureihe 86 des Herstellers Fleischmann. Das Modell ist in Epoche III-Ausführung der Österreichischen Bundesbahnen gestaltet.

Die Baureihe 86 war eine Einheits-Güterzugtenderlokomotive der Deutschen Reichsbahn. Sie war für den Einsatz auf den Nebenstrecken vorgesehen und wurde von fast allen für die Reichsbahn tätigen Unternehmen geliefert.

1 Herstellerinformation

1.1 Modell

  • Vorbildgetreu lackiert und beschriftet
  • Eingesetzte Fenster
  • Bewegliche Heusinger-Steuerung
  • Teilweiser Durchblick zwischen Kessel und Fahrwerk
  • Bremsklötze zwischen den Rädern
  • Metalldruckguss-Fahrgestell
  • Motor mit Schwungmasse
  • Antrieb auf alle 8 Treibräder, davon 2 mit Haftreifen
  • Dreilicht-Spitzenbeleuchtung
  • Beidseitig automatische Kupplung
  • Epoche III

Quelle: Fleischmann

1.2 Ersatzteile

Teile & Zubehör
Bezeichnung Artikelnummer
HAFTREIFEN 54 7002
SCHLEIFKOHLEN UND FEDERN 6518
ERSATZGLÜHLAMPE 6535
STANDARD-KUPPLUNG 9525
PROFI-KUPPLUNG 9545

Quelle: Fleischmann

2 Vorbild

Vorbild:DRG-Baureihe 86 Tenderlokomotive

Die Baureihe 86 war eine Einheits-Güterzugtenderlokomotive der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft. Sie war für den Einsatz auf den Nebenstrecken vorgesehen und wurde von fast allen für die Reichsbahn tätigen Unternehmen geliefert. Ab 1942 wurde sie in einer vereinfachten Form als Übergangskriegslokomotive (ÜK) gebaut. Dabei war der Entfall der zweiten Führerstandsseitenfenster, sowie die als Scheibenräder ausgeführten Laufräder am augenfälligsten.

2.1 Geschichte

Fast alle deutschen Lokomotivfabriken waren am Bau der Maschinen beteiligt. Im Zeitraum von 1928 bis 1943 wurden 775 Exemplare gebaut, Einsatzgebiete waren vor allem Mittelgebirgsstrecken, die ersten zehn Exemplare erhielten deshalb eine Riggenbach-Gegendruckbremse.

20 Loks wurden während des Zweiten Weltkrieges zerstört, leicht beschädigte Maschinen wurden wiederaufgearbeitet. Von den ursprünglich 775 Exemplaren gingen 175 an die Deutsche Reichsbahn in der DDR, 385 an die Deutsche Bundesbahn, 29 Exemplare, die nach dem Krieg in Österreich verblieben, kamen zur ÖBB, 44 zur PKP (TKt3), 73 zur SŽD und 62 zur ČSD (sechs davon später zur SZD und 86 043 1958 zur DR in die DDR). Von diesen 62 Maschinen wurden 28 zur ČSD-Baureihe 455.2. Von nur zwei Maschinen ist der Verbleib unbekannt (86 016 und 86 469). Die ÖBB begann bereits 1945 mit der Ausmusterung, welche sie 1972 abschloss. Jedoch behielten sich die österreichischen Maschinen die spektakulärsten Einsätze vor, unter anderem mit schweren Erzleerzügen als Vorspann für eine BR 52.

Die Deutsche Bundesbahn stationierte die meisten 86er in Nürnberg für die fränkischen Nebenstrecken und den dortigen Rangierbahnhof. Auch das Bahnbetriebswerk Hof war bekanntes 86er Territorium. Mit der BR 86 wurden auch regelmäßig kurze Eilzüge gefahren. Die DB musterte ihre letzte Lok 1974 aus.

Bei der DR waren die 86er hauptsächlich im Bw Aue (mit über 50 Maschinen) für die umliegenden Erzgebirgsstrecken stationiert. Einige auf Usedom im Bw Heringsdorf stationierte Exemplare der DR erhielten sogar Windleitbleche. Ein bekannter Sonderfall war die Bespannung eines aus 7 Bghw-Wagen bestehenden Eilzuges, leichte D-Züge sollten wie ebenso Eilzüge im Mittelgebirge ebenfalls zum Dienstplan gehört haben. Das letzte (offizielle) Betriebsjahr war bei der DR 1976, doch fuhren einige Exemplare noch weit in die 1980er Jahre hinein. Seit ihrer Indienststellung 1928 stand 86 001/86 1001 fast täglich unter Dampf, wurde aber in ihren letzten Betriebsjahren oft nur als Heizlok genutzt. Ihre letzten Einsätze hatte sie ab 1982 auf der Stichstrecke von Schlettau nach Crottendorf. Auf dieser Strecke beendete im Mai 1988 86 501 den Dampfbetrieb, zusammen mit 86 001 wurde die Lok zum 100-jährigen Jubiläum der Strecke 1989 nochmals eine Woche im Plandienst eingesetzt. 86 001 erreichte mit einem Dienstalter von 60 Jahren die längste Einsatzdauer aller im Plandienst eingesetzten Einheitstenderloks. Seit 1999 ist 86 001 kalt abgestellt.

2.2 Bilder

86 001 in Chemnitz-Hilbersdorf
86 001 in Chemnitz-Hilbersdorf  
PKP TKt 3-16
PKP TKt 3-16  
86 270 im Bw Dresden-Friedrichstadt (1952)
86 270 im Bw Dresden-Friedrichstadt (1952)  
BR 86 501 im Bahnhof Sitzendorf
BR 86 501 im Bahnhof Sitzendorf  

2.3 Weiterführende Informationen

Vorbildinformationen aus der Deutschsprachigen Wikipedia adaptiert.

3 Weblinks