BRW 40270 KPEV I S9 Schlepptenderlokomotive

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Schlepptenderlokomotive der Baureihe S9
BRW 40270.jpg
Quelle: Brawa
HERSTELLER
HERSTELLER BRAWA Artur Braun Modellspielwarenfabrik GmbH & Co.
ARTIKELNUMMER 40270
PRODUKTION Neuheit 2008
VORBILD
EPOCHE I Königreich PreußenKönigreich Preußen
BAHNGESELLSCHAFT KPEV
BAUREIHE S9
ACHSFOLGE 2'B1' + 2'2'
ANZAHL DER ACHSEN 5 + 4
BETRIEBSNUMMER 908
LACKIERUNG schwarz/grün (Lokomotivaufbau)
rot (Räder und Fahrwerk)
MODELL
NENNGRÖSSE H0
LÄNGE ÜBER PUFFER 251,3 mm
SYSTEM Analog
DEKODER 21-polige und 8-polige Schnittstelle im Tender
MOTOR mit Schwungmasse
HAFTREIFEN 2
MINDESTRADIUS 360 mm
BELEUCHTUNG
Zweilicht-Spitzenbeleuchtung beidseitig, mit der Fahrtrichtung wechselnd

KUPPLUNG Kupplungsaufnahme nach NEM
Kinematik für Kurzkupplung


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H0-Modell einer fünfachsigen Schlepptenderlokomotive der Baureihe S9 des Herstellers Brawa. Das Modell ist in Epoche I-Ausführung der Preußischen Staatseisenbahnen gestaltet.

1 Herstellerinformationen

1.1 Vorbild

Rund 20 Jahre beherrschten die Lokomotiven der Achsfolge 2B (also Loks mit vorlaufendem Drehgestell und zwei Treibachsen) den Schnellzug- und Personenzugdienst der Europäischen Eisenbahnen. Allein die preußische Staatsbahn hatte 3472 Maschinen dieser Achsfolge beschafft, die letzten davon erst im Jahr 1913. Bereits an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurden die Zuggewichte immer größer und die 2B Loks gelangten häufig an ihre Leistungsgrenze. Um auf den Loks einen leistungsfähigeren Kessel unterzubringen, musste eine weitere Laufachse angefügt werden. Damit war die Achsfolge 2B1, die so genannte Atlantic geboren. Der Name dieser Lokbauart stammt vom ersten Betreiber der Lok, der Atlantic Coast Line in den USA. Unter Kennern gelten die Atlantic-Lokomotiven als die elegantesten und formschönsten Dampfloks überhaupt, zudem waren sie wesentlich leistungsfähiger als ihre Vorgänger und extrem laufruhig. Atlantic Lokomotiven erreichten Geschwindigkeiten bis 200 km/h. Die K.P.E.V. (Königlich Preußische Eisenbahn Verwaltungen) beschafften als erste Atlantic ab 1902 die Gattung S7 in zwei Bauformen - die Hannoversche Bauform und die Graffenstadener Bauform, benannt jeweils nach den Lieferfirmen. Die Loks waren von hervorragender Laufruhe und leistungsfähiger als die 2B-Vorgänger. Für die weiter steigenden Anforderungen jedoch bald nicht mehr leistungsfähig genug. Die Hannoversche S7 wurde zu einer Art "Super-Atlantic" weiterentwickelt, es entstand die Gattung S9. Bei der Hanomag in Hannover konstruiert und gebaut, wurden ab 1908 99 Stück geliefert. Mit ihren hervorragenden Laufeigenschaften und dem leistungsfähigen Kessel war die S9 wie geschaffen für Schnellzüge im flachen Norddeutschland. Ihre zugelassene Höchstgeschwindigkeit betrug 110 km/h, mit ihrem großen Tender waren Langläufe über eine Entfernung von mehr als 250 km möglich. Sie war auch optisch sehr gelungen und gilt als eine der schönsten preußischen Lokomotiven. Es verwundert allerdings, dass bei diesen Loks nicht das damals schon bewährte Heißdampfverfahren zum Einsatz kam. Man wollte dies im Jahr 1914 korrigieren und die Loks mit neuen Heißdampfkesseln ausrüsten. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhinderte dies und nur zwei Loks wurden umgebaut. Diese waren jedoch noch leistungsfähiger geworden.

  • Preussische Schnellzuglokomotive der Klasse S9
  • Betriebs-Nr. 908

Quelle: Brawa

1.2 Modell

  • Epoche I
  • 21-polige und 8-polige Schnittstelle im Tender
  • vorbereitet für Sound
  • vorbereitet für Rauchgenerator (Seuthe Nr. 20)
  • Motor mit Schwungmasse
  • 2 Haftreifen
  • Federpuffer
  • Kupplungsaufnahme nach NEM
  • Kurzkupplungskinematik
  • Zweilicht-Spitzensignal, automatisch mit der Fahrtrichtung wechselnd
  • Führerstand beleuchtet
  • Lokführer und Heizer im Führerstand
  • Feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • Freier durchblick zwischen Rahmen und Kessel
  • LüP 251,3 mm

Quelle: Brawa

2 Vorbild

Vorbild:KPEV-Baureihe S9 Schlepptenderlokomotive
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Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

3 Weblinks