BRW 37111 DB III Kds 56 Staubbehälterwagen

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Staubbehälterwagen Kds 56
BRW 37111.jpg
Quelle: Brawa
HERSTELLER
HERSTELLER BRAWA Artur Braun Modellspielwarenfabrik GmbH & Co.
ARTIKELNUMMER 37111
UVP 112,50 Euro (Brawa Neuheiten Express 09/14)
PRODUKTION 2014
VORBILD
EPOCHE III DeutschlandDeutschland
BAHNGESELLSCHAFT DB
BAUART Kds 56
ACHSFOLGE 2
ANZAHL DER ACHSEN 2
BETRIEBSNUMMER 359 570
LACKIERUNG grau
MODELL
NENNGRÖSSE 0
LÄNGE ÜBER PUFFER 200 mm
MINDESTRADIUS 914 mm
KUPPLUNG Kupplungsaufnahme nach NEM
Kinematik für Kurzkupplung


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Spur-0 Modell eines zweiachsigen Staubbehälterwagen der Bauart Kds 56 des Herstellers Brawa. Das Modell ist in Epoche III-Ausführung der Deutschen Bundesbahn gestaltet.

1 Herstellerinformationen

1.1 Vorbild

Die gewaltigen Zerstörungen an Wohn- und Infrastruktur führten nach 1945 zu einer großen Nachfrage nach Baustofftransporten. Aufgrund der Menge der zu ersetzenden Gebäude und fehlender Arbeitskräfte war es Gebot der Stunde, schnell und günstig zu bauen. Somit wurde Beton - vor dem Krieg auch schon eingesetzt, aber noch nicht so verbreitet - zum Baustoff der Stunde. Einer der wichtigsten Bestandteile, Zement, wurde jedoch bisher fast ausschließlich in Papiersäcken verpackt in gedeckten Wagen transportiert. Dieses Verfahren war zeitraubend und teuer. Behälterwagen für staubförmige Güter, z. B. Kohlenstaub, gab es zwar schon länger, doch beschränkte sich ihr Einsatz bisher auf eher wenige Privateinsteller. Einer der Gründe war, dass die restlose Entleerung des Ladegutes bisher nur sehr schwer gelang und es viele Störungen bei einer Unterbrechung der Be- und Entladung gab. Die DB entwickelte daher gemeinsam mit der Waggonindustrie einen neuen zweiachsigen Staubbehälterwagen mit zwei stehenden Behältern. Die ersten zehn Wagen lieferte Westwaggon 1953 zur Erprobung an die DB. Da sie noch über eine HiK-Bremsanlage verfügten, wurden sie als Kd 54 bezeichnet. Außerdem hatten sie, wie auch die folgenden 150 Wagen, die von Talbot und Westwaggon kamen, ein Doppelschakenlaufwerk. Da dieses in Verbindung mit der sehr speziellen Untergestellkonstruktion der Kds 54 zu Problemen führte, erhielten alle Folgelieferungen ein Laufwerk mit Einfachschaken. Bereits nach 50 Wagen wurde das Behältervolumen auf 27 m³ gesteigert. Die Wagen bewährten sich sehr gut, so dass bis 1964 insgesamt 1222 Kds 54 beschafft wurden. Außerdem wurde auch ein Wagenmit zwei Behältern von 34 m³ Fassungsvermögen entwickelt und als Kds 56 in Dienst gestellt. Im Gegensatz zum Kds 54, der RIV-fähig war, konnte der Kds 56 nur aufgrund spezieller Vereinbarungen international eingesetzt werden.

  • Staubbehälterwagen Kds 56 der DB
  • Betriebs-Nr. 359 570

Quelle: Brawa

1.2 Modell

  • Epoche III
  • Trittfläche aus Ätzblech
  • Viele frei stehende Armaturen und Leitungen
  • Bremsdreiecke und Fangbügel extra angesetzt
  • Räder aus Metall
  • Räder auch innen profiliert
  • Extra angesetzte Federpakete
  • Extra angesetzte Bremsanlage, Rangiergriff, Signalhalter, Bremsdreiecke und Fangbügel
  • Achsbremsgestänge mit Bremsbacken in Radebene
  • Aufbau und Griffstangen aus hochwertigem, schlagzähem Kunststoff
  • Federpuffer
  • Kurzkupplungskinematik
  • Kupplung kompatibel zu Lenz
  • LüP 200 mm

Quelle: Brawa

2 Vorbild

Vorbild:Sonderwagen Bauart U (Staubgutwagen)
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Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

3 Weblinks