Vorbild:Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn GmbH

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Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn
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Quelle: siehe Bilderlink
DETAILS
EPOCHE II-V DeutschlandDeutschland
BAHNGESELLSCHAFT BHE
Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn
ZEITRAUM 1942-1993

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Die Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn (BHE) ist eine ehemalige Eisenbahngesellschaft, die von 1913 bis zum 1. Juli 1993 existierte. Sie eröffnete – nach jahrelanger Verzögerung durch den Ersten Weltkrieg - am 19. Dezember 1928 die vollspurige, 15 km lange Bahnstrecke Buxtehude–Harsefeld von der Stadt Buxtehude an der Hauptbahn Hamburg–Stade–Cuxhaven nach dem Flecken Harsefeld an der Nebenbahn Bremervörde–Buchholz. Eigentümer der Gesellschaft waren bei Gründung der Staat Preußen und die Provinz Hannover, der Kreis Jork (ab 1932 der Landkreis Stade), die Stadt Buxtehude, die Gemeinde Apensen und der Flecken Harsefeld. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm das Land Niedersachsen die Anteile von Staat und Provinz.

1 Detaillierte Vorbildinformationen


Information icon.svg Es stehen keine Detailinformationen für die Bahngesellschaft „Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn GmbH (BHE)“ zur Verfügung.


2 Geschichte

Durch die Eröffnung der Bahnstrecke Bremervörde–Buchholz 1902 sah die Stadt Buxtehude die Gefahr, dass der Verkehr an ihr vorbei lief. Nachdem ein Gesuch um Errichtung einer Staatsbahnverbindung 1905 abgelehnt wurde, wurde 1909 der Antrag auf Bau einer Privatbahn gestellt, der genehmigt wurde. So wurde 1913 die Kleinbahn Buxtehude-Harsefeld GmbH gegründet, die Umbenennung erfolgte 1942. Der Bau begann bereits 1914, kam 1917 aber endgültig zum Erliegen. Das bereits beschaffte Oberbaumaterial musste veräußert werden. Durch Inflation war an einen Weiterbau vorerst nicht zu denken. Nachdem die Finanzierung neu geregelt war, wurde im Februar 1928 mit dem Weiterbau begonnen und die Strecke am 21. Dezember 1928 eröffnet. Ursprünglich war ein Weiterbau nach Zeven geplant, die Planungen waren 1931 auch fertig, es kam aber nicht zur Bauausführung.

Die Betriebsführung der Strecke übernahm 1933 das Landeskleinbahnamt in Hannover, das spätere Niedersächsische Landeseisenbahnamt, ab 1959 die Osthannoversche Eisenbahnen AG (OHE).

Im zweiten Weltkrieg blieb die Strecke zwar unbeschädigt, da die Strecke vom Februar 1945 bis Mai 1946 mit Schadfahrzeugen der Reichsbahn zugestellt war, war kein Verkehr möglich.

Im Mai 1969 wurde der Personenverkehr eingestellt.

1973 übernahmen Kreis, Stadt Buxtehude und die Gemeinden den Anteil des Landes Niedersachsen, das die Strecke als nicht förderungswürdig ansah. Das Unternehmen stand aber bis zum Schluss finanziell gesund da. Am 1. Juli 1993 fusionierte es mit den Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EVB), die schon die anschließende Strecke in Harsefeld von der Deutschen Bundesbahn übernommen hatte. In der Folge wurde der durchgehende Personenverkehr aufgenommen. Die Bahnstrecke ist auch heute (2008) noch in Betrieb.

3 Weiterführende Informationen

Vorbildinformationen aus der Deutschsprachigen Wikipedia adaptiert.